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Jede Braut möchte an ihrem “großen Tag” wunderschön aussehen und sich von ihrer besten Seite zeigen. Von besonders großer Bedeutung ist hierfür das ideale Hochzeitskleid. Neben dem Schnitt ist jedoch auch der Stoff, aus welchem das Kleid gefertigt ist, entscheidend darüber, ob das Kleid der Braut schmeichelt oder nicht. Wenn du gerade auf der Suche nach dem perfekten Brautkleid bist, dann haben wir hier die wichtigsten Infos zu den beliebtesten Brautkleiderstoffen, die dir dabei helfen können, an deinem Hochzeitstag nicht nur schon auszusehen, sondern dich dabei auch rundum wohl zu fühlen.

Günstig und strapazierfähig: Synthetische Stoffe

Besonders beliebt bei Bräuten, denen kein großes Budget für ihre Hochzeit zur Verfügung steht oder die ihren großen Tag in einem strapazierfähigen Kleid genießen möchten, sind Brautkleider aus synthetischen Stoffen wie Nylon oder Polyester. Gerade Polyester überzeugt durch viele Vorteile: Hierbei handelt es sich um eine synthetische Faser, die nicht zuletzt auch in Form von Seide, Taft, Spitze, Organza oder Chiffon in Brautkleidern verarbeitet wird. Abhängig vom Verarbeitungsverfahren unterscheiden sich die Fasern dabei in ihren Eigenschaften – grundsätzlich weisen Polyesterstoffe allerdings eine gleichmäßige und glatte Oberfläche auf, sind kaum knitteranfällig, unempfindlich gegen Reibung und Licht und auch nach der Hochzeit sehr pflegeleicht.

Brautkleider aus Polyester eignen sich zudem nicht nur für Hochzeiten im Winter, sondern auch für Sommerhochzeiten, da das Material kaum Feuchtigkeit aufnimmt und somit keine Schweißflecke entstehen können. Darüber hinaus ist Polyester besonders preiswert, sodass auch Bräute mit kleinem Budget ihren Bräutigam in einem Traumkleid das Ja-Wort geben können.

Auch beim Nylon handelt es sich um einen preiswerten und einen strapazierfähigen Stoff, der sich trotzdem durch ein angenehmes Tragegefühl auszeichnet. Nylon besteht aus einer sehr feinen Chemiefaser aus Polyamid und bringt eine hohe Reißfestigkeit sowie ein hohes Maß an Elastizität und eine glänzende Optik mit. Darüber hinaus handelt es sich beim Nylon um ein leichtes, kaum knitteranfälliges und zudem auch sehr pflegeleichtes Material.

 

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Seide: Der perfekte Stoff für eine Luxus-Hochzeit

Den günstigen und strapazierfähigen synthetischen Stoffen steht mit der Seide ein exklusives Material gegenüber, das sich vermutlich jede Braut für ihr Hochzeitskleid wünschen würde. Seide wurde bereits 3000 v. Chr. in China für die Herstellung hochwertiger Gewänder verwendet und auch heute wird der Stoff, der aus dem Kokon der Seidenraupe gewonnen wird, hauptsächlich dort produziert. Allerdings gehört die Seide auch weltweit zu den beliebtesten Stoffen für die Herstellung von Hochzeitskleidern. Für das exklusive Material spricht in erster Linie sein edler Glanz, der dem Gewebe ein luxuriöses Aussehen verleiht.

Allerdings überzeugen auch die thermischen Eigenschaften der Seide: Bei Hitze kühlt das glatte Gewebe die Haut, während die Seide den Körper trotzdem auch bei kalten Temperaturen warm hält. Darüber hinaus ist das Material weich, anschmiegsam und reißfest und es überzeugt weiterhin durch seine Vielfältigkeit: Neben leichten und geschmeidigen Seidenstoffen existieren auch schwere und steife Stoffe, die in der Regel teurer und langlebiger sind. Der Nachteil der Seide ist jedoch sowohl beim dicken, als auch beim leichten Gewebe, dass das Material als sehr lichtempfindlich gilt. Nicht nur deshalb sollten Bräute beim Tragen Vorsicht walten lassen und den luxuriösen Stoff auch nach der Hochzeit schonend pflegen.

 

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Samt: Optimal für prunkvolle Winterhochzeiten

Samt tauchte zum ersten Mal im 13. Jahrhundert in Italien auf, wo der schwere und dicke Stoff in Prunkgewändern verarbeitet wurde. Wenn du also im historischen Stil heiraten und deinem Hochzeitskleid einen Mittelalter-Touch verleihen möchtest, dann bist du mit einem Brautkleid aus Samt gut beraten. Da es sich bei diesem Stoff um ein sehr dickes Material handelt, das eine filzige Oberseite und eine glatte Unterseite mitbringt, hält Samt auch bei kühlen Temperaturen warm, sodass sich ein Brautkleid aus Samt insbesondere für Hochzeiten im Winter empfiehlt.

Der Stoff wird gewebt, indem ein zweiter Faden eingearbeitet wird, der wiederum Schlaufen wirft, die schließlich aufgeschnitten werden. So entsteht eine Haardecke aus abstehenden Fäden. Der Flor misst dabei maximal 2 Millimeter – ist er hingegen höher, spricht man von Plüsch oder von Velours. Samt kann aus Baumwolle, Wolle, Leinen, Seide, Viskose, synthetischen Fasern oder aus einer Mischung von Materialien bestehen.

Prinzessinnenstoffe, die dem Brautkleid den letzten Schliff verleihen

Abschließend sollen auch die Stoffe nicht unbeachtet bleiben, die einem Brautkleid den letzten Schliff verleihen. Obwohl Stoffe wie Spitze, Tüll oder Organza in der Regel nicht zur Herstellung eines kompletten Brautkleids verwendet werden, runden sie dessen perfekte Optik als optimale Materialien für Reifröcke, Petticoats oder Futter ab.

Gerade die Spitze mit ihrem kunstvollen Muster und den durchbrochenen Flächen ist auf vielen Brautkleidern zu finden, indem sie diese durch florale oder geometrische Muster veredelt und dem Kleid einen historischen und/oder verspielten Look verleiht. Die Spitze besteht häufig aus natürlichen Fasern wie Seide, Baumwolle oder Leinen und wird zur Dekoration des Kleides und als Drapierung bei fließenden Stoffen verwendet. Teilweise werden Brautkleider auch komplett mit Spitze überzogen.

Tüll erfüllt indes wahre Mädchenträume: Der Stoff, aus dem auch Tutus für Ballerinas gefertigt werden, findet häufig Anwendung als Reifrock, Petticoat oder teilweise auch als kompletter Brautrock, der in diesem Fall meist mit einem eng anliegenden Korsett kombiniert wird. Darüber hinaus wird der feinmaschige Tüll auch für Schleier oder Stickereien verwendet, da der Stoff aus Seide, Nylon oder Viskose eher steif und fest erscheint – ganz im Gegensatz zu Organza: Das feine und dünne Material überzeugt durch eine schimmernde Oberfläche und wird nicht nur für fließende Unterröcke, sondern auch für glänzende und robuste Verzierungen wie Blüten verwendet.

 

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