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Wie der Name schon verrät handelt es sich bei der Schleppe um den Teil des Brautkleids, den die Braut hinter sich her „schleppt“. Während diese im 13. so wie im 17. und 18. Jahrhundert auch im Alltag noch üblich waren, als Statussymbol für Reichtum galten und sich an deren Länge sogar der Adelsrang ablesen lies, sind die aufwendig verzierten Verlängerungen der Kleider inzwischen nur noch Abend- und Brautkleidern vorbehalten und dienen rein dekorativen Zwecken.

Grundsätzlich bieten sich Schleppen für den feierlichen Hochzeitsakt – besonders den Weg zum Traualtar – und weniger für die standesamtliche Hochzeit an. Um die passende Schleppe für die eigene Hochzeit zu finden, gibt es die schicken Verlängerungen des Brautkleids in verschiedenen Variationen und Längen. Längere Schleppen verleihen mehr Eleganz und Noblesse dafür weniger Tragekomfort und Bewegungsfreiheit. Dementsprechend gilt: je formeller und pompöser die Hochzeit, desto länger darf auch die Schleppe sein und entsprechend mehr ist man auf Hilfe angewiesen.

Pinsel: Passt zu jeder Hochzeit

Bei einem Brautkleid mit Pinselschleppe ist der hintere Saum nur geringfügig länger als das vordere Ende des Kleids. Eine solche Schleppe berührt kaum den Boden und streichelt diesen diesen vielmehr – wie ein Pinsel – anstatt darauf zu liegen. Somit handelt es sich hierbei auch um die kürzeste Schleppenart. Mit einer Pinselschleppe kann man dem Brautkleid an der Rückseite etwas mehr Volumen verleihen, ohne dabei den Bewegungsradius einzuschränken. Der Einmarsch in die Kirche ist damit ebenso wenig ein Problem wie das Aussteigen aus dem Brautwagen. Auch für Hochzeiten im Freien ist die Pinselschleppe sehr empfehlenswert. Die Pinselschleppe verschlankt und streckt die Silhouette optisch. Sie ist für alle Arten von Hochzeiten geeignet und jedem bodenlangen Brautkleidschnitt.

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Hof: Verleiht schlichte Eleganz

Die Hofschleppe kann bis zu 60 Zentimeter lang sein und steckt sich am Boden zusätzlich in die Breite. Sie entspringt der Taille und verleiht dem Brautkleid etwas mehr Volumen als die kürzere Pinselschleppe. Bei dieser Länge sind Hochzeiten im Freien noch ohne größere Erschwerungen möglich – eben dies gilt auch für das Aussteigen aus dem Brautwagen oder den Einmarsch in die Kirche. Die Hofschleppe ist damit der perfekte Kompromiss für Bräute, die sich ein Kleid wünschen, welches einerseits elegantes und romantisch wirkt und gleichzeitig zweckmäßig und unkompliziert daher kommt, so dass der Bewegungsradius nicht zu sehr eingeschränkt wird.

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Kapelle: Für große und formale Hochzeiten

Für einen großen und pompösen Auftritt auf der eigenen Hochzeit bietet sich der Kapellenschnitt an: Dieser ist in der Regel etwa 1 Meter lang (oder 1,5 Meter von der Taille aus gemessen), aber auch längere Kapellenschleppen von bis zu 2 Metern sind keine Seltenheit. Dadurch wirkt sie besonders prinzessinnenhaft. Im Gegensatz zur Pinsel- oder der Hofschleppe wird man mit einer Kapellenschleppe beim Drapieren für die Hochzeitsfotos oder beim Einzug jedoch in die Kirche etwas Hilfe brauchen. Entscheidend über den Tragekomfort einer solch langen Schleppe ist nicht zuletzt auch der Stoff, aus dem die Schleppe gefertigt wurde.

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Kathedrale: Pompös und prunkvoll

Für die Hochzeit mit einem Brautkleid, das niemand so schnell vergisst, ist die Kathedralenschleppe die richtige Wahl. Mit einer Länge von 2–3,5 Metern hinterlässt das Kleid beim Einzug in die Kirche durch seine weitläufige und majestätische Präsenz sicherlich einen bleibenden Eindruck. Allerdings bedarf es auch bei der Kathedralenschleppe an Hilfe beim Drapieren und unter Umständen sogar den ein oder anderen Schleppenträger – die Bewegungsfreiheit ist kleidlängenbedingt natürlich ein wenig eingeschränkt. Generell ist eine Kathedralenschleppe in erster Linie für formelle und große Hochzeiten geeignet – gerade für eine Trauzeremonie in einem Schloss ist die Kathedrale die richtige Wahl.

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Königliche Schleppe: Heiraten wie Prinzessin Diana

Mit einer königlichen Schleppe kann man es bei der eigenen Hochzeit den Bräuten der Königshäuser gleichtun, denn für pompöse Hochzeiten im royalen Stil mit großer Hochzeitsgesellschaft in einer entsprechenden Location gibt es keine bessere Wahl. Mit der königlichen Schleppe, die mindestens 3 Meter misst, ist der unvergessliche Auftritt am schönsten Tag im Leben gesichert. Die Schleppe, welche u.U. sogar den kompletten Gang der Kirche einnehmen kann, muss von Schleppenträgern getragen und mit Unterstützung drapiert werden – je nach Länge und Material der Schleppe können vier bis acht Personen nötig sein, um die Schleppe buchstäblich tragbar zu machen.

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