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Nicht nur durch ihre Schnitte, sondern auch durch ihre Ausschnitte unterscheiden sich Brautkleider teilweise grundlegend voneinander: Neben schulterfreien Kleidern haben Bräute auch die Wahl zwischen Hochzeitskleidern mit Herz-, V- und Neckholder-Ausschnitt. Wir haben die beliebtesten Brautkleider-Ausschnitte unter die Lupe genommen und verraten, welche Form welcher Braut schmeichelt.

Carmen-Ausschnitt

Beim Carmen-Ausschnitt befinden sich die Träger in der Mitte der Oberarme. Hierbei wird demnach der Blick auf Hals, Dekolleté und Schulterpartie gelenkt. Bräute mit schlankem Hals und schmalen Schultern können diese sinnlichen Körperpartien durch eine Hochsteckfrisur, eine eng anliegende Halskette oder durch funkelnde Ohrstecker unterstreichen. Bei runden, abfallenden Schultern oder einem kurzen Hals sollte man sich allerdings besser für einen anderen Ausschnitt entscheiden.

Carré-Ausschnitt

Der Carré-Ausschnitt erweist sich als modern und schlicht, indem die Träger und der Ausschnitt im 90°-Winkel verlaufen und das Dekolleté somit kastenförmig einrahmen. Dieser Ausschnitt steht Bräuten mit kleiner Oberweite besonders gut, da er diese etwas üppiger aussehen lässt. Grundsätzlich kleidet dieser elegante Ausschnitt allerdings nahezu jede Braut optimal, indem er einen femininen Look verleiht.

Herzförmiger Ausschnitt

Dieser Ausschnitt ist in Herzform spitz zulaufend, wodurch der Oberkörper optisch verlängert wird. Mit kleinen Accessoires wie einer Kette mit Anhänger kommt das Dekolleté im herzförmigen Ausschnitt hervorragend zur Geltung. Der Herz-Ausschnitt verleiht dem Kleid eine besondere Prise Romantik. Diese Form steht grundsätzlich jeder Braut – bei Frauen mit großer Oberweite wirkt sie allerdings am besten.

Mandarin-Ausschnitt

Möchte man bei der Hochzeit lieber weniger Haut zeigen, sollte man zum hochgeschlossenen oder Mandarin-Ausschnitt greifen. Dieser Ausschnitt betont die Oberweite, indem er kurz unter dem Hals abschließt und dabei meist ärmellos getragen wird. Bei einer besonders großen Oberweite kann dieser Ausschnitt die Figur unförmig erscheinen lassen – alle anderen Figurtypen sind mit dem Mandarin-Ausschnitt allerdings gut beraten. Von Halsketten sollte man dabei trotzdem Abstand nehmen – auffällige Ohrringe und romantische Steckfrisuren passen hingegen besonders gut zum hochgeschlossenen Ausschnitt.

Neckholder-Ausschnitt

Der Neckholder-Ausschnitt wird auch als Halterneck bezeichnet und eignet sich insbesondere für Bräute mit großer Oberweite und einer schlanken Schulterpartie: Die Träger werden im Nacken verbunden, wobei die Schultern und auch der obere Rücken frei bleiben. Auch von diesem Ausschnitt sollte man als Braut mit breiter Schulterpartie und starken Oberarmen eher Abstand nehmen – schlanke Schultern können indes durch eine Hochsteckfrisur und längliche Ohrringe oder Ketten betont werden.

One-Shoulder-Ausschnitt

Soll das Brautkleid etwas extravaganter ausfallen, kann man sich auch für einen One-Shoulder-Ausschnitt entscheiden: Der Träger befindet sich hierbei nur auf einer Schulter, während die andere Schulter unbedeckt bleibt. Der Ausschnitt selbst ist dabei entweder gerade oder leicht geschwungen, wodurch ein sinnlicher und gleichzeitig moderner Brautlook entsteht.

Trägerloser Ausschnitt

Auch trägerlose Ausschnitte werden zurzeit von vielen Bräuten gewählt: Beim trägerlosen Ausschnitt liegt die komplette Schulterpartie frei, wodurch der Blick auf die Schulter und das Schlüsselbein gelenkt wird. Aufgrund dessen sollten Bräute, die ihren Oberkörper als Problemzone bezeichnen würden, besser auf ein Brautkleid mit Trägern setzen. Das trägerlose Brautkleid streckt den Oberkörper und lässt sich am besten durch mittellange Ohrringe und/oder Halsketten ergänzen.

U-Boot-Ausschnitt

Der U-Boot-Ausschnitt für Brautkleider fristet bislang leider noch immer eher ein Nischendasein – trotzdem ist er im Vergleich zu anderen Ausschnitten nicht minder bezaubernd: Einen Kragen sucht Braut hier vergeblich – stattdessen verläuft der Ausschnitt von einer Seite zur anderen in einer leicht geschwungenen U-Form. Brautkleider mit U-Boot-Ausschnitt sind dabei sowohl mit tieferem oder höherem Ausschnitt zu haben. Als besonders vorteilhaft erweist sich dieser Ausschnitt bei breiteren Schultern und einer großen Oberweite – Hals und Gesicht stehen beim U-Boot-Ausschnitt im Fokus.

V-Form-Ausschnitt

Mit einem Ausschnitt in V-Form kann Braut optisch an Körperlänge gewinnen und dabei das eine oder andere Kilo wegschummeln. Wie tief der Ausschnitt ausfallen sollte, ist von der Körbchengröße der Braut abhängig: Bei einem kleinen Busen darf der Ausschnitt ruhig tiefer sein – Bräute mit großer Oberweite sollten sich stattdessen lieber für einen hochgeschlossenen V-Ausschnitt entscheiden.

Wasserfall-Ausschnitt

Beim Wasserfall-Ausschnitt fällt der Stoff fließend und gewellt von der einen Schulter zur anderen. Diese Ausschnitte können hoch oder tief ausfallen und auch am Rücken ist der Stoff dabei fließend drapiert. Dieser Ausschnitt schmeichelt insbesondere Frauen mit großer Oberweite – grundsätzlich kann allerdings jede Frau in einem Kleid mit Wasserfall-Ausschnitt sehr schick aussehen.

Wickel-Ausschnitt

Auch der Wickelausschnitt steht grundsätzlich jeder Frau: Der „Faux Wrap“ besteht aus einem diagonal gekreuzten Oberteil, das vorne oder hinten gekreuzt gewickelt sein und mit allen Arten von Ärmeln kombiniert werden kann. Dieser Ausschnitt kann ebenfalls hoch oder tief ausfallen.

Rücken-Ausschnitt

Wer sagt, dass der Ausschnitt nur vorne sein darf? Auch mit einem rückenfreien Ausschnitt kann Braut nämlich alle Blicke auf sich ziehen: Der Rückenausschnitt verläuft teilweise bis zum Po und lenkt somit den Blick auf die Rückenpartie und die Schultern. Dabei können die Träger sich auch im Rücken überkreuzen oder quer verlaufen. Möchte man weniger Haut zeigen, kann man sich auch für eine tief geschlossene Corsage oder einen rückenfreien Ausschnitt mit Spitzen-Partie entscheiden.